Dienstag, 18. Januar 2011

Gegen Rückenprobleme


Ein Computerschreibtisch ist ja ganz toll, aber was haben sich die Hersteller wohl gedacht, dass sie die Druckerablage unter den Tisch bauten. Ich hab mich schon eine ganze Weile geärgert, dass ich bei Papierstau unter den Schreibtisch abtauchen muss. Und gerade jetzt, wo mir mein Rücke solche Streiche spielt? Da musste eine rückenfreundlichere Lösung her, die wir heute bei Möbel-Mahler gesucht und gefunden haben.

Freitag, 14. Januar 2011

Volkssolidarität Ortsgruppe Frankenau: Mit neuem Elan ins Jahr 2011

Volkssolidarität Ortsgruppe Frankenau: Mit neuem Elan ins Jahr 2011: "Heute trafen sich die Helfer der Ortsgruppe im Gasthof Frankenau. Es war die erste Veranstaltung in dieser Form. Frau Schönherr, Stellv. Ges..."

Sonntag, 9. Januar 2011

Mein Übergang ins neue Jahr

Eigentlich wollten wir ja zwischen Weihnachten und Silvester in Berlin sein bei unseren Kindern. Doch da war dieser Anruf unserer Tochter: "Muttiiiii, Duuu, wir sind alle krank!". Auf meine Frage, was für eine Krankheit das sei, kam die Antwort "Lilly hat den Norovirus aus der Krippe mitgebracht!".

Oh, das hatten wir doch schon ein Jahr vorher zur Hochzeit unserer Kinder. Ich kann mich noch gut erinnern. Weihnachten der Virus - allesamt krank - dann der Anruf: "Ihr könnt zur Hochzeit am 28.12. kommen, wir sind wieder fit.". Und das Unglück nahm seinen Lauf. Alle Gäste reisten an - es war eine Traumhochzeit - bis zur Hochzeitsnacht. Eifriges Rennen im Haus - es gab 3 Toiletten und die Geräusche daraus waren unverkennbar. Am nächsten Tag alle am Frühstückstisch versammelt, vornehme Blässe im Gesicht, mit mehr oder weniger Apetit, alle darauf erpischt, so schnell wie möglich das Weite zu suchen, ins eigene Bett zu kriechen und wieder gesund zu werden. Silvester 2009 war gelaufen.

Sollten wir uns das wieder antun? NEIN - NIEMALS! Also beschlossen wir, gleich zu Beginn des neuen Jahres mit den Weihnachtsgeschenken der Familie nach Berlin zu reisen. Bis dahin sollte die Gefahr gebannt sein.

Wir telefonierten zu Weihnachten mit den Berlinern und feierten ansonsten gemütlich mit unserer anderen Tochter zu Hause. Am 30. Dezember, ich hatte gerade meine E-Mails gelesen, will vom Schreibtisch aufstehen. Plötzlich - ein schmerzerfülltes Aufschreien, verharren in halbgebückter Stellung, jeder Milimeter Bewegung bedeutet unsagbare Schmerzen und drückt die Tränen in die Augen.

Vorsichtig taste ich mich bis zur Couch und an die Tür, die Tränen laufen unentwegt vor Schmerzen. Mein Rufen in den Flur nach Hilfe bleibt ungehört. Da steh ich nun, ich armer Tropf, halb gebückte Haltung, an Couch und Schrank abgestützt, tränenüberströhmt mit fürchterlichen Schmerzen, nicht in der Lage, auch nur einen Schritt zu tun.

Ich nehm all meine Kraft zusammen und schrei mehrmals so laut ich kann nach meinem Mann, der seelenruhig im Wohnzimmer vorm Fernseher sitzt und seinen blöden Sport anguckt und mich da leiden läßt. Irgendwann nach einer gefühlten Ewigkeit erhört er mein Flehen. Schaut erschrocken zur Tür heraus, bringt mir schnell meine Schmerztabletten und hilft mir auf die Couch. Ich glaube, ich will sterben, nur nicht solche Schmerzen haben, Bewegungsunfähigkeit bis zur Wirkung der Tabletten und der Gedanke: Silvester ist gelaufen!

Na ja – grandios und spannend war der Übergang nach 2011 – ein Glas Sekt zum Anstoßen hab ich mir geleistet – sonst nur Dopingmittel genommen und halb sitzend im Wohnzimmer übernachtet, weil das die einzige Lage war, in der ich einigermaßen schmerzfrei überleben konnte. Dabei musste ich an unsere Freunde denken, die sicher ihren Spaß zum Jahreswechsel in Frankenberg hatten. Auch 2009 wollten wir zusammen feiern - die Betonung liegt auf "wollten". Ob das jetzt jedes Jahr so weitergeht?

Vom 31.12. bis 02.01. bin ich mit Krücken zum Klo, weil dabei die Wirbelsäule nicht so stauchte. Gut, dass ich einen so pflegeleichten, in über 40 Ehejahre erprobten Göttergatten habe, der in solchen Fällen weiß, was zu tun ist. Im Gefrierschrank war genügend Überlebenspotential, so dass wir gut ein paar Tage ohne Schwierigkeiten überbrücken konnten.

Noch ein paar Tage mit Tabletten und Behandlung bei meinem Hausarzt sollten Linderung bringen - aber ich bin vorsichtig - noch ist das Ganze nicht vorbei. Und dabei hab ich im Januar noch soooo viel vor. Und irgendwie müssen die Weihnachtsgeschenke ja noch vor Ostern nach Berlin.