Sonntag, 19. Juni 2011

Was für ein Wochenende

Gut, dass es vorbei ist - lach. Freitag mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität Ausflug in den Spreewald und Sonnabend unser jährliches Nachbarschaftsgrillen. Infolge Wetterunbilden kurzerhand in die Garagen verlegt. Die Deko war stilecht angeordnet.


Jeder brachte sich in die Versorgung ein und so gab es - wie jedes Jahr - wieder viel zu viel. Also mussten wir zwangsweise heute, am Sonntag, nochmals ran. 11:00 Uhr Treffen zum Resteessen und -trinken und anschließendem Aufräumen.

Also Mittagessen kochen war dann nicht mehr möglich - es gab statt dessen eine ausgiebige Mittagsruhe.

Jetzt freuen sich alle auf das kommende Jahr. Diese Treffen haben schon einige Jahre Tradition bei uns.

Mittwoch, 15. Juni 2011

Was mir zu Christiane Rühmann einfällt

http://christiane-ruehmann.blogspot.com/2011/06/der-tanzer.html

Die Christiane, das ist klar,
hat viel Spaß mit Waldemar.
der ein begnadeter Tänzer ist,
doch unter uns: der macht nur Mist.

Seine holde Adelgunde
war ziemlich fix in aller Munde.
Der Schmitten Hans, ziemlich schnell
sie mit sich nahm in ein Hotel.

Als der Waldemar das schnallt
er dem Schmitten eine knallt.
Schmitten Hans ist auch nicht dumm,
haut den Waldemar gleich um.

Adelgunde derweil, die Holde
jetzt von beiden nix mehr wollte.
Macht sich fix an Maxe ran,
weil der super tanzen kann.

Eng umschlungen so beim walzen,
kann der Maxe sehr gut balzen.
Adelgunde schmilzt dahin
Maxe stolz erhebt sein Kinn.

Waldemar mit blutger Nase
denkt: "Na warte nur, mein Hase!.
Dir werd ich zeigen, was ich kann.
Bin schließlich fast dein Ehemann.".

Die Hand sofort zur Faust geballt
schubbst er den Max mit aller Gewalt
von seiner holden Adelgunde weg,
so dass dieser liegt im Dreck.

Adelgund derweil jetzt ganz
schnell verschwindet von dem Tanz.
Angelt sich ganz fix den Floh,
denn der hat ein Cabrio.

Der Waldemar, der Max, der Hans
gucken dumm, verstehn nicht ganz.
Nur Gundi in der Ecke sitzt
und drüber lacht, ziemlich verschmitzt.

Dienstag, 14. Juni 2011

Die mit dem Teufel tanzt

Ich habe mich in meiner neuen Familie so richtig eingewöhnt - kein Wunder - werde ja auch verwöhnt. Wieso auch nicht, bin doch ein hübsches Kerlchen. Stell ich immer wieder fest, wenn ich heimlich ins Schlafzimmer schleiche und mich im großen Spiegel ansehe. Ich mache auch immer ganz fix, weil mein Frauchen sagt, ich habe im Schlafzimmer nichts zu suchen.

Gestern habe ich gewartet, bis die Tür zu dem einen Zimmer, wo ich immer noch nicht hinein durfte, einen kitzekleinen Spalt offen war. Ich hab erst geguckt, ob mich jemand beobachtet und bin dann ganz fix durch die Tür gehuscht. Was hab ich dort nicht alles entdeckt. Es gibt so vieles, wo ich mich verstecken kann, damit mich niemand findet: hinter dem Schreibtisch, unter der Couch, zwischen den Kuscheltieren, im Schrank, im Handarbeitskorb .....

Aber am schönsten fand ich den kleinen Teufel - juchhuuuu, endlich einer, mit dem ich so richtig tanzen kann.


 Ich konnte ihn schön kullern und mit meinen Pfötchen durch die Gegend schieben.

Er hat gar nichts dazu gesagt - sich nicht einmal gewehrt. Das mach ich bestimmt bald mal wieder. Obwohl, mein Frauchen hat gemeint, das Teufelchen wäre für die kleinen Enkelchen und nicht für mich.

Ich habe sie mit großen Augen angeguckt - das hat sie sicher nicht ernst gemeint.



Dann gab es in dem Zimmer auch noch einen großen Teufel. Den habe ich mir erst einmal vorsichtig angeschaut, ihn dann ganz schnell in die schwarzen Hörner gebissen und geguckt, ob er reagiert. Das hat er nicht.

Ich denke, der ist nicht so interessant. Und er ist auch viel zu groß für mich. Mit ihm werde ich bestimmt nicht so oft spielen.


Die ganze Sache hat mich ganz schön aufgeregt. Da war so viel Neues, was ich entdeckt habe. Ich werde aufpassen, wenn die Tür wieder offen ist. Dann husche ich fix mal wieder zu meinem kleinen Teufel und sag "Guten Tag".

Vielleicht kann ich dann auch wieder mit dem Hasi schlafen, das war so schön dort, so kuschelig und ich sooooo müde vom Tanz mit dem Teufel.

Montag, 6. Juni 2011

Darf ich mich vorstellen?



Ich wohne seit dem 05 Juni 2011 bei meiner neuen Familie. Das war vielleicht aufregend. Mein altes Frauchen hat mich in eine Kiste gelockt, ich wollte das gar nicht. Dann ging sie mit mir zu so einer komischen großen Kiste, ich glaube, meine Menschen sagten "Auto" dazu. Das hat vielleicht geruckelt, mir war ganz taumelig, als ich bei meiner neuen Familie ankam. Sie haben die Kiste aufgemacht und ich wollte erst gar nicht raus.

Mein neues Frauchen hat gesagt, ich heiß jetzt Mietzi. Sie meinte, ein anderer Name hätte gar keinen Zweck, weil mein Herrchen immer Mietzi sagen würde. Na, ich überleg mir noch, ob ich auf den Namen höre.

Ich habe dann erstmal alles gezeigt bekommen, wie das sich gehört, wenn man neu ist. Mein Fressnapf war lecker gefüllt, ich bekam sogar schon ein Leckerli. Ob die mich überreden wollten zu bleiben? Dann bekam ich ein schönes Schlafnest, was mir gut gefällt. Ja und dann die komische Kiste, wo ich drinn kacken soll. Das überleg ich mir noch.

Mein Herrchen hat mir auch das Wohnzimmer und seine Couch gezeigt. Dabei hat er mich am Bauch gestreichelt, das hat mir aber gefallen. Ich habe gewartet, bis mein Herrchen mal in die Küche ging. Da probierte ich gleich mal aus, ob man auf der Couch gut kackerln kann. Und was soll ich Euch sagen - es ging - es war schön weich und gemütlich - nicht wie in der ollen Kiste da im Bad. Aber meinem Herrchen hat das gar nicht gefallen. Er hat mit mir geschimpft und mich ins Bad gesteckt. Ich glaube, mein Frauchen musste dann die Decken waschen. Jedenfalls lagen heute frische Decken da.

Da es schon spät am Abend war bin ich auch ganz schnell eingeschlafen. Aber am Morgen war ich früh munter - mein Herrchen auch. Er hat mit mir Fußball gespielt, mit einer kleinen Waschkugel. Das hat mir vielleicht Spaß gemacht.

Heute habe ich soooo viel erlebt, ich habe meine Katzenmama gar nicht vermißt. Die Schuhe von meinem Herrchen sind ein herrlicher Spielplatz und auf dem Fensterbrett kann ich wunderbar dösen. Nur die olle Fotografiererei stört immer.

Ich habe heut meinem Frauchen beim Fellwaschen zugeguckt. Die hat ganz viel Schaum im Fell gehabt. Ich habe ganz genau aufgepaßt. Das probiere ich bestimmt auch mal.

Dann musste ich mal pieseln. Ich habe gewartet, bis mein Frauchen am Herd stand und sich um das Essen kümmerte, bin fix auf die Eckbank gesprungen und hab in die Ecke - deshalb Eckbank - gepieselt. Oh, wie hat mein Frauchen mit mir geschimpft. Sie hat gesagt, ich sei ein "Stinkbolzen" - was ist das eigentlich?

Mein Frauchen hat heute telefoniert. Ich habe ganz genau aufgepaßt, wie das geht. Aber als ich es selbst probieren wollte, ist mir das Telefon runtergefallen. Das war vielleicht eine Aufregung, ich hab mich so erschrocken und gleich versteckt - man weiß ja nie.

Eins versteh ich nicht, warum sind einige Türen zu - ich darf da nicht rein. Und warum muss ich abends im Bad schlafen?