Freitag, 19. August 2011

Und was ich sonst noch so treibe außer Lesen



Ich quäle mich mit BS - es dauert und dauert und dauert .......

Dabei habe ich doch extra zu meinem Geburtstag Anfang des Jahres eine Tageslichtlampe bekommen.

Und meine NH-Decke - grml - ob ich die in den nächsten 10 Jahren fertig bekomme?

Bastelsachen hab ich ja auch schon wieder daliegen, wollt ja noch das Basteln mit der Ortsgruppe der Volkssolidarität vorbereiten.

Das geheime Tagebuch der Laura Palmer



Dieses Buch hatte ich mir schon vor vielen Jahren gekauft und damals auch gelesen. Beim ordnen meiner Bibliothek bei http://www.lovelybooks.de/ habe ich noch einiges ergänzt und folgende Rezension geschrieben.

Dieses Buch hat mich sehr fasziniert. Laura ist zunächst ein liebenswertes kleines Mädchen, dass jedoch aller Wahrscheinlichkeit nach schon in jungen Jahren schlimme Dinge erfahren musste. In Tagebuchform wird teilweise schockierend und grausam das Leben von Laura beschrieben. Immer wieder stellt man sich die Frage, wer ist BOB, was hat er ihr angetan und warum konnte dieses Mädchen nur so eine Entwicklung nehmen. Und immer wieder fragt man sich, was wohl auf den herausgetrennten Seiten stand. Ihr letzter Eintrag (Zitat): "P.S. Ich gebe Dich Harold zur sicheren Verwahrung. Ich hoffe, ich sehe Dich wieder. ich kann nicht mehr clean bleiben. Ich kann einfach nicht. Ich muß betäubt sein." und die Bemerkung "Dies war Lauras letzte Eintragung. Nur wenige Tage später wurde sie tot aufgefunden." sind ein Schluß, bei dem man aufgewühlt und nachdenklich das Buch zur Seite legt.

Ich kann das Buch wirklich empfehlen.

Die Tochter der Wälder



Was für ein Roman - ich steh immer noch unter dem Eindruck des Gelesenen. Mit diesem Roman ist es Juliet Marillier gelungen, das ich auf den Sevenwater-Romanzyklus unheimlich neugierig geworden bin.

Meine Rezension dazu:

Das Buch beschreibt die Geschichte von Sorcha, der einzigen Tochter des Herrn von Sevenwaters. In einem behüteten Leben wächst sie gemeinsam mit ihren sechs Brüdern im vorchristlichen Irland auf. Das änderte sich jäh, als ihr Vater eine neue Frau heiratete. Von da an muste Sorcha viele Prüfungen bestehen, Leid und Kummer, Verrat und Verlust waren ihre Wegbegleiter. Aber sie weiß, dass nur sie in der Lage ist, ihre durch die böse Stiefmutter verzauberten Brüder zu retten.
Juliett Marillier hat es verstanden, den Roman vom ersten Satz an bis zum letzten Satz spannend zu schreiben. Es gab keinen Absatz, bei dem mir langweilig war und ich ihn schnell überflogen hätte. Ich konnte mich vollkommen mit der Romanfigur identifizieren, ihre Gefühle nachvollziehen. Und hin und wieder hatte ich auch ein paar "Tränchen" in den Augen. Erst nach einigen Kapiteln merkte ich, dass die Grundlage für den Roman das Märchen der Brüder Grimm "Die sechs Schwäne" bildete.

All denen, die Fantasy mögen, kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.





Dienstag, 16. August 2011

Lillys 2. Geburtstag






Wir waren am Wochenende in Berlin, Geburtstag feiern. Die Minis sind einfach zum liebhaben.




Lilly hat sich sehr über IHREN GEBURTSTAG gefreut. Wir haben schön laut, lange und falsch das Geburtstagsständchen zum frühen Morgen geträllert. Die kleinen Kulleraugen strahlten wie Sterne.




Und beim Kerze auspußten half sogar Antonio mit, na und Papa sowieso ;-)

Dienstag, 9. August 2011

Flucht missglückt

Seit meinem Einzug bei meinen neuen Katzeneltern ist schon einige Zeit vergangen. Ich habe sooooo viel erlebt, sag ich euch.

Meinen Katzenpapa habe ich voll im Griff. Morgens geh ich mit ihm zum Briefkasten die Zeitung holen. Dann setz ich mich mit an den Küchentisch und warte, bis ich Leckerlie bekomme. Einmal wollte ich mich dicht an die Wurst auf den Tisch setzen - aber meine Katzenmama hat so laut mit mir geschimpft, dass ich lieber unter die Eckbank gekrochen bin und wartete, bis der Anfall aufhielt.

Mit meinem Katzenpapa spielen ist toll - oh kann der kämpfen. Aber manchmal verlier ich auch. Wenn es an der Tür klingelt bin ich immer schneller als er. Er meinte kürzlich zu mir, ob ich denn nicht auch noch die Tür öffnen wollte.

Am liebsten bin ich ja im Garten, und immer hoch hinaus. Die Pergola ist ein herrlicher Ausguck, alles kann ich überblicken, nichts entgeht mir. Der Abstieg ist zwar manchmal etwas kompliziert - aber ich schaff das alleine. Ich will nicht, dass mir jemand dabei hilft, ich bin schon groß.

Meine Katzenmama meinte, mit mir kann sie richtig Geld sparen. Eigentlich müsste sie gar kein Katzenfutter kaufen, weil ich ein kleines Hausschwein sei. Darüber habe ich lange nachgedacht, ich weiß nicht so richtig, wie sie das meint. Versteht ihr das?
Ich fresse ja soooo gerne und am liebsten richtig viel. Katzenmilch mag ich besonders und alles, was meine Katzeneltern kochen - hmmmmm, dann riecht es so gut in der Wohnung und ich kann auch richtig lieb sein, damit ich was abbekomme. Meine Katzenmama sagt, ich soll ruhig essen, weil ich immer so viel im Garten unterwegs bin. In der Wohnung würde ich ja auch gern rumtoben, aber irgendwie gefällt das meinen Katzeneltern wohl nicht, wenn ich die Schränke hochklettere.

Draußen gibt es ja sooooo viel zu entdecken. Manchmal suchen mich meine Katzeneltern - hihi - dann bin ich mal ganz fix zum Nachbarn rüber. Die Kinder da können richtig toll mit mir toben - das machen meine Katzeneltern nicht so gut.

Eine ganze Weile habe ich mir jetzt angesehen, wenn jeden Tag das gelbe Auto kommt und die Frau mit Briefen und Paketen ins Haus geht. Ich setz mich dann fix mal unter das Auto. Aber meine Katzeneltern schimpfen dann mit mir. Ich versteh das gar nicht. Da habe ich mir gedacht, dass ich vielleicht mal einen kleinen Ausflug machen könnte mit so einem Auto. Es kam ein großes weißes. Der Mann hat so eine riesige Kiste herausgeholt und die zu meiner Katzenmama getragen. Er hat die Autotür aufgelassen, weil das Paket so groß war. Ich hab erstmal geguckt, ob mich jemand sieht. Gesehen habe ich nichts. Da bin ich ganz gemütlich über die Laderampe in das weiße Auto gestiegen und machte es mir zwischen den vielen Paketen gemütlich.

Leider hat meine Katzenmama mich gesehen, als ich ins Auto schlich. Mist - Flucht missglückt. Dabei wäre Autofahren doch so schön gewesen. Aber lustig war es, wie meine Katzenmama und der Fahrer des Autos mich zwischen den Paketen gesucht haben. Meine Katzenmama hat gemeint "Neee, mir dir mach ich was mit!"

Mittwoch, 3. August 2011