Donnerstag, 23. Mai 2013

725 Jahre Frankenau

Jaaaa, so alt ist unser Ort. Wir bereiten die Feierlichkeiten ja schon seit über einem Jahr vor. 

Nachlesen kann man hier: 725 Jahre Frankenau

Dienstag, 14. Mai 2013

Lilly testet Urlaub






Hallo, ich bin Lilly. Ich bin schon drei Jahre alt, aber bald bin ich vier. Meine Oma hat zur Mama gesagt, ich muss mal Urlaub bei Oma testen. Meine Mama meinte, das sei eine gute Idee.

Ich bin mit Mama und meiner Schwester Sammy zu Oma und Opa gefahren. Oma wohnt nicht bei uns. Man muss ganz lange fahren. Mein Bruder Toni durfte nicht mit. Aber er ist ja auch noch klein.

Ich habe mich sehr gefreut, dass ich zu Oma durfte. Aber es war schon Nacht und ich bin im Auto eingeschlafen. Als wir bei Oma und Opa waren war ich wieder munter und wollt gar nicht mehr ins Bett.


Am nächsten Tag sind Mama und Sammy weggefahren und ich habe Oma und Opa getestet. Es war ganz lustig. Wir haben gemalt und gebastelt. Ich bin mit Opa bei den kleinen Kälbchen auf der Wiese gewesen. Und dann sind wir spazieren gegangen. Am Haus von Nachbarn vorbei. Da blieben Oma und Opa stehen und haben sich unterhalten. Ich durfte auf die Schaukelbank. Ich habe alles erzählt, was mich der Onkel gefragt hat. Auch, dass ich bald Geburtstagsparty feier. Da habe ich den Onkel und die Tante auch mit eingeladen. Ich habe auch gleich gesagt, welche Geschenke sie mitbringen sollen. Süßigkeiten, Filly, noch mal Süßigkeiten, Malbuch, Stifte, Süßigkeiten und noch viel mehr. Oma hat gesagt, das ist zu viel Süßigkeit. Aber das stimmt nicht.

Der Onkel hat mich gefragt, wo er schlafen soll. Aber ich habe gesagt, wir haben viel Platz. Er darf mit der Tante auf der Couch schlafen und Oma und Opa bei Sammy im Zimmer, da ist auch eine Couch.

Abends durfte ich ganz lange aufbleiben. Oma hat mir dann noch vorgelesen und sich mit ins Bett gelegt. Es war schon spät, als ich eingeschlafen bin. Um halb Zwei in der Nacht bin ich munter geworden. Was hab ich mich erschrocken, ich war gar nicht in meinem Bett. Und Oma lag neben mir. Ich hab zu ihr gesagt: „Geh weg, ich will in Mamas Bett!“. Oma hat gesagt: „Schlaf weiter, du bist in Mamas Bett.“ Da habe ich ganz fix weitergeschlafen.

Aber Oma hat nicht gut geschlafen, sagte sie. Die Nachbarn hatten bis um drei Uhr ganz laute Party. Ich habe nichts gehört und war um sieben Uhr wieder munter. Nur Oma war müde. Sie hat mir Müsli gemacht und sich nochmal ins Bett gelegt. Bei Oma darf ich nicht im Wohnzimmer essen, sagt sie. Ich hab mich an den großen Tisch in der Küche gesetzt. Da stand Opas Kräutersalz. Das habe ich genommen und über mein Müsli gestreut. Aber das Müsli war so bitter, dass ich die Schüssel ins Waschbecken geschüttet habe. Da ist Oma munter geworden und hat gefragt, was ich da mache. Ich habe noch ein neues Müsli bekommen.

Beim Zähneputzen ist mir eingefallen, dass man, wenn Besuch da ist, das Klo putzen muss. Ich habe mir einen Waschlappen genommen, die Flasche Seife von Oma und meinen Zahnputzbecher. Das Klo habe ich mit Seife eingerieben und dann alles mit Wasser aus dem Becher abgespült. Da kam Oma dazu und hat gefragt, was ich da mache. Als könnte man das nicht sehen. Aber ich hab es ihr erklärt. „Oma, wenn Besuch kommt, muss man das Klo putzen!“ Als Oma dann mal auf das Klo musste hat sie zu Opa gesagt: „Das Klo muss ich nochmal richtig putzen, man klebt am eingeseiften Deckel fest!“ Dabei hab ich doch schon alles ganz gründlich geputzt. Man kann es Oma auch nicht recht machen.

Meine Mama und meine Schwester kamen dann mit meiner Tante und wir sind, weil Muttertag war, schön mit Oma und Opa Essen gewesen. Dann sind wir wieder nach Berlin gefahren. Aber Urlaub bei Oma teste ich wieder, hab ich versprochen.

Donnerstag, 9. Mai 2013

725 Jahre Frankenau

Im Moment bin ich ja sehr in die Vorbereitungen unserer 725-Jahr-Feier im Ort eingebunden. Es macht sehr viel Mühe und Aufwand, alles so vorzubereiten, dass vom 21. bis 23. Juni 2013 im Ort mit Gästen gefeiert werden kann. Viele fleißige Leute arbeiten am Programm und am Festumzug. Wir hoffen, dass es ein richtig rundum gelungenes Fest wird.

Folgendes Programm (Änderungen vorbehalten) wird geboten:

Freitag, 21. Juni 2013
19:00 Uhr Eröffnung durch Oberbürgermeister Matthias Damm
anschl. bis 01:00 Uhr Disco und Programmeinlage mit Ritter Harras

Samstag, 22. Juni 2013
14:00 - 20:00 Uhr Der "Neugierexpress" auf dem Festgelände - Technik, die ankommt - Experimentier- und Stationsparcour für 100 neugierige Fragen und noch mehr Antworten für Kindergartenkinder und Schüler
10:00 - 17:00 Uhr Beachvolleyballturnier
14:00 Uhr Tanzstudio "step5" im Festzelt
Anstoß 16:00 Uhr Fußballspiel Frankenau 1. Mannschaft gegen CFC Alte Herrenmannschaft
15:00 - 16:30 Uhr Buntes Unterhaltungsprogramm im Festzelt, gestaltet von Kindern der "Kindervilla Krokuswiese"
anschl. Spaß und Stimmung für Jung und Alt mit "Biertakt"
19:00 - 01:00 Uhr Tanz mit "So fahr ich"
23:00 Uhr Feuerwerk

Sonntag, 23. Juni 2013
09:00 - 10:00 Uhr Gottesdienst im Festzelt
10:00 Uhr Frühschoppen mit den Markranstädter Stammtischlern
ab 13:00 Uhr Festumzug (ab Thalheim bis Königshainer Straße mit Moderation am Festplatz)
15:30 Uhr Volksmusik mit Martin Fischer im Festzelt
ab 16:30 Uhr Offene Kirche Frankenau - Rundgang mit Orgelmusik
anschl. Festausklang mit Disco

Der Festumzug wird folgende Bilder enthalten:

  1. Eröffnungsbild
  2. Historische Entwicklung
  3. Entwicklung der Kirche in Frankenau
  4. Kriege mahnen
  5. Handwerk
  6. Entwicklung Schule und Kindergarten
  7. Handel und Gewerbe
  8. Feuerwehr in Frankenau
  9. Vereine
  10. Entwicklung
Es werden u. a. ca. 60 Fahrzeuge, 31 Pferde incl. 11 Gespanne und 480 Personen diesen Festumzug gestalten. Die Länge des Festumzuges wird ca. 1,5 km umfassen. Das Stellen erfolgt im Ortsteil Thalheim. Der Festumzug wird von Thalheim aus über Frankenau bis zur Königshainer Straße führen. Die Moderation zu den einzelnen Bildern erfolgt am Festplatz (Feuerwehr-Gerätehaus).

So, und nun muss nur noch der Wettergott ein Einsehen haben und uns gutes Wetter über die drei Tage bescheren.

Ein besonderer Tag


Ein besonderer Tag, ja, das war er, der 07. Mai 2013. Wir fuhren zur Auszeichnungsveranstaltung des Volkssolidarität Regionalverbandes Freiberg e.V. - Mehr dazu im Bericht.