Donnerstag, 15. Mai 2014

Gardasee – Sonntag, 11. Mai 2014 – Anreisetag



Unser Anreisetag war – wen wundert’s – natürlich wieder nicht frei von Action. Aber eigentlich  ging das ganze Theater schon am Tag vor der Abreise los.

„Klaus, ich möchte mir Haare waschen und baden, bevor wir in den Urlaub fahren.“ Der beste Ehemann der Welt hat damit kein Problem. „Ok, ich dann auch.“ Gut, ich also Wasser in die Wanne gelassen. Plötzlich – ich wollt grad in die Wanne steigen – „Stell sofort das Wasser ab, die Warmwasseraufbereitung geht nicht.“ Na klasse! Warum sollt es auch einmal ohne Hindernisse in den Urlaub gehen. Ich einmal von vorn nach hinten durch die Wanne gerutscht, beim durchrutschen fix noch die Haare gewaschen und dann Platz für die gleiche Zeremonie für den besten Ehemann der Welt gemacht.
 
Da es schon sehr spät war vereinbarten wir, am nächsten Morgen den Klempner zu informieren.
Nach einer Runde Second Life und Krimi im Fernsehen gingen wir zu Bett. Ich habe tief und fest geschlafen. Wir sollten 10:00 Uhr abgeholt werden, so hatte ich mir vorgenommen, mindestens bis 8:00 Uhr zu schlafen. Noch im Halbschlaf höre ich das Telefon, dreh mich nochmal um und zieh das Kopfkissen über die Ohren, wusste ich doch, dass der beste Ehemann der Welt, vom Klingeln genervt, ans Telefon gehen würde. Ich mach das immer so, das verschafft mit nach ausschweifenden nächtlichen Internetaktivitäten immer noch etwas Ruhe zum Ausschlafen.


Doch an diesem Tag war alles zu spät. „He, sofort aufstehen, wir werden eine Stunde früher abgeholt!“ So schnell war ich noch nie morgens aus dem Bett. Oh je, dachte ich, dann alles im Eilzugtempo erledigen: Bad, Frühstück, Klempner anrufen, Nachbarn Schlüssel geben, Reisegepäck zusammenstellen …….. – na ja, 10:00 Uhr standen wir draußen und das Taxi kam. Auf ging’s zum Hermsdorfer Kreuz. 

Dort stiegen wir in unseren Reisebus von Becker-Strelitz-Reisen – wir waren die einzigen Sachsen, alle anderen kamen aus Richtung Norden, waren teilweise schon seit 4:00 Uhr auf den Beinen.
Die Fahrt verlief wie gewohnt, es war ja nicht unsere erste Busreise. Wir hatten zwischendurch Pausen, wo wir uns die Beine vertreten konnten. Abendessen gab es noch in Bayern und dann wurde weitergefahren nach Torbole, wo wir nach ca. 1360 km gegen 22:00 Uhr ankamen. Keine Frage, schnurstracks von der Rezeption ins Zimmer und ins Bett.

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