Donnerstag, 27. Juli 2017

Buchlesung mit Astrid Lose

13 Teilnehmer unserer Volkssolidarität Ortsgruppe Frankenau verfolgten am 26.07.17 die Ausführungen der Autorin Astrid Lose zu ihrem Roman "Mein Lebenskampf".

Der Roman erscheint erstmals 2017 und wurde von Astrid und Wolfgang Lose herausgegeben. Das Taschenbuch umfasst 220 Seiten und ist unter ISBN 978-3-00-056356-0 gelistet.

Astrid Lose wurde 1939 im damaligen Karl-Marx-Stadt geboren und lebte später unter anderem in Döbeln und Marbach, lernte in Burgstädt und studierte in Karl-Marx-Stadt. Sie lebte viele Jahre mit ihrem Mann Wolfgang in Sörnzig, beide verbringen jetzt ihren Lebensabend in Rochlitz.

Die Autorin schrieb lange Zeit für die örtliche Presse und veröffentlichte weitere Bücher: das Kinderbuch "Kleiner Teddy sucht eine Mama", "Geheimnisse aus dem Land des roten Porphyr" mit Sagen aus der Region. Demnächst erscheint ein weiteres Kinderbuch mit dem Titel "Der purpurrote Kongo" in dem die Abenteuerreise eines Papagei beschrieben wird.

Aber nun zum Buch selbst.

Astrid Lose, im Buch Asta, beschreibt anschaulich ihre schweren Kindertage. Ihre leibliche Mutter gab sie einfach in eine, allerdings schlechte, Pflegestelle. Durch glückliche Umstände kommt das kleine Kind dann doch noch in eine neue Familie, zu einer neuen Mutter, die sie auch als solche bezeichnet. Zitat aus dem Vorwort: "Eine Mutter ist nicht immer diejenige, die einem Kind das Leben schenkt. Nein, es ist sie, die Einzige, die Entbehrungen auf sich nimmt und aufopferungsvoll einem kleinen Menschenkind hilft, ein nützliches Mitglied der Gesellschaft zu werden."

Immer in der Hoffnung auf eine glückliche Wende ihres Lebens und auf liebe Menschen muss sie viel Leid erfahren. Anschaulich beschreibt die Autorin ihr Leben von H wie Hitler über H wie Honecker zum H wie Heute.

Es ist ein sehr berührendes Buch, manchmal macht es beim lesen traurig und manchmal regt es zum schmunzeln an. Einmal mit lesen begonnen, kann man es nicht zur Seite legen. Sicherlich ist es nicht jedermanns Geschmack, derartige Geschichten zu lesen. Ich persönlich fand es interessant, waren mir doch selbst viele Ereignisse noch recht bekannt.

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